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Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik

Als erlebnispädagogische Maßnahmen werden durchgeführt:

Segeln: Mit der Gruppe gemeinsam in einem zweimastigen Kutter oder zu zweit in einer Jolle zu segeln - dies sind nicht alltägliche Erfahrungen. Die Gruppe ist der Natur und ihren Gewalten ausgesetzt. Ein Boot zu segeln bedeutet viel Mut,  Überwindung und setzt eine gute Teamarbeit voraus. Beim Kuttersegeln ist die gesamte Gruppe eingebunden. Jeder hat eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Gelingt dies, lassen sich die Naturgewalten zähmen und das Ziel erreichen.   

Klettern und Abseilen: Am Felsen oder in der Kletterhalle können die Kinder und Jugendlichen ihre physischen und psychischen Grenzen entdecken. Das Abseilen erfordert Überwindung und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Beim Klettern kann der eigene Körper auf besondere Art und Weise erfahren werden. Durch die Sicherung der Kinder und Jugendlichen untereinander übernehmen sie Verantwortung für andere und lernen, sich gegenseitig zu vertrauen. Die Herausforderung und das Gefühl, aufeinander angewiesen zu sein, können bleibende Eindrücke hinterlassen.
  
Naturerfahrungen: Bei gezielten Spielen und Übungen wird die Natur mit allen Sinnen intensiv wahrgenommen. Durch die Sensibilisierung soll eine vertraute, emotionale Beziehung zur Natur aufgebaut werden, welche die Grundlage für ein tieferes Interesse und persönliches Umweltbewusstsein darstellt. 

Kanu- und Schlauchboottouren: Gemeinsam in einem Boot sitzen, als Gruppe gemeinsam einen See überqueren oder einen Fluss befahren sind intensive Erlebnisse in der Gruppe und für jeden Einzelnen. Die Kinder und Jugendlichen können die Natur aus einer anderen Perspektive kennen lernen. Dabei stehen die Bewegung, körperliche Herausforderung und Ausdauer im Vordergrund.  

Expeditionen: Die Planung und Durchführung einer mehrtägigen Tour mit Hilfe von Karte und Kompass bzw. GPS Geräten erfordert von den einzelnen Gruppenmitgliedern  Kooperation, Sorgsamkeit und Verantwortungsübernahme für die Gruppe. Während der Tour stehen die Bewegung in der Natur, die gemeinsame Meisterung einer schwierigen Aufgabe, die eigenständige Orientierung und das gegenseitige Vertrauen im Vordergrund.